Elektrische Beleuchtung
Geißler-Röhre
Glasrören, in denen eine Gasentladung stattfindet, und dabei leuchten.
1857 von Heinrich Geißler entwickelt, handelte es sich bei der Geißler-Röhre um eine Kaltkathoden-Gasentladungsröhre. Diese bestand aus einer evakuierten, gasgefüllten Glasröhre, an deren Enden jeweils eine Elektrode angebracht war. Wurde eine Spannung angelegt, begann das Gas in der Röhre zu leuchten (Glimmentladung). Auch Röntgenstrahlung kann so in Abhängigkeit von Spannung und Druck entstehen. Die Glasröhren wiesen eine große Formen-, Gas- und Materialvielfalt auf.