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Farbtemperatur

Ist das Licht einer Lichtquelle warmweiß oder kaltweiß? Die Farbtemperatur beschreibt die Lichtfarbe von weißem Licht.

Temperaturstrahler

Wird ein Festkörper erhitzt, beispielsweise ein Stück Stahl, fängt er irgendwann an, zu glühen. Erst glüht er rot, dann orange, gelb bis er irgendwann hellblau ist. Das Stück Stahl ist damit ein Temperaturstrahler. Es glüht heiß und erzeugt dabei Licht. Die Farbtemperatur gibt die Lichtfarbe an. Eine 60 W-Glühlampe hat beispielsweise die Farbtemperatur 2700 K. Das „K“ kennzeichnet die Temperatureinheit Kelvin.

Warme und kalte Farben

Farben werden jedoch auch als warme oder kalte Farben beschrieben. Rot-, Orange- und Gelbtöne sind warme Farben. Ein Gegenstand, der in diesen Farben glüht, gibt daher warmweißes Licht ab. Blautöne sind kalte Farben. Das bläuliche Licht ist daher kalt- oder tageslichtweiß. Zwischen Warm- und Kaltweiß gibt es einen neutralweißen Bereich.

Diese Begriffe sind jedoch rein psychologisch begründet. Tatsächlich entspricht Kaltweiß hohen, Warmweiß hingegen niedrigen Farbtemperaturen.

Warmweiße Lichtquellen haben Farbtemperaturen unter 3.300 K (Glühlampen, Kerzen), neutralweiße zwischen 3.300 K und 5.300 K und kaltweiße Lichtquellen weisen Farbtemperaturen über 5.300 K auf.

Ähnlichste Farbtemperatur

Auch für Lumineszenzstrahler kann eine Farbtemperatur angegeben werden. Diese ähnlichste Farbtemperatur wird auch als CCT bezeichnet. CCT ist die Abkürzung des englischen Ausdrucks correlated colour temperature, auf Deutsch etwa korrelierte Farbtemperatur.

Die CCT gibt an, welcher Farbtemperatur eines Temperaturstrahlers der Farbwert der Lichtquelle am ähnlichsten ist.

Zusammenfassung

Die Farbtemperatur gibt die Lichtfarbe von weißem Licht bei einem Temperaturstrahler an. Mit der CCT kann auch die Lichtfarbe von anderen Lichtquellen, beispielsweise LEDs, beschrieben werden. Die Einheit der Farbtemperatur ist Kelvin.

Einheit Kelvin
Einheitenzeichen K
Formelzeichen T, CCT